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Was ist SystemAlchemie? Wie sie entstand Die 5 Schritte
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Die Geschichte dahinter

Wie die SystemAlchemie
entstand.

Die SystemAlchemie hat ihren Ursprung nicht in der Psychologie. Nicht in Therapien. Nicht in Studien. Und auch nicht in einer Methode, die ich zuerst theoretisch entwickeln wollte.

Sie entstand aus dem Leben einer einzigen Person. Aus meinem Leben. Aus einer Phase, in der äußerlich vieles richtig aussah. Und innerlich trotzdem etwas nicht stimmte.

Ich war im Leben angekommen. Aber nicht in mir.

Ich bin Yana Thomée, systemischer Coach und Gründerin von Logic | Soul. Aber diese Geschichte beginnt nicht mit einem Titel. Nicht mit einer Ausbildung. Nicht mit dem, was ich erreicht habe.

Sie beginnt an dem Punkt, an dem ich eigentlich hätte zufrieden sein können. Guter Job. Respekt im Beruf. Herausforderungen gemeistert, die andere vielleicht zum Aufgeben gebracht hätten. Ich hatte gelernt zu funktionieren. Entscheidungen treffen. Stark bleiben. Weitermachen.

Und ich war gut darin. Vielleicht sogar zu gut. Denn je besser ich funktionierte, desto leiser wurde der Teil in mir, der eigentlich etwas anderes wollte.

Da war kein großer Zusammenbruch. Kein dramatischer Moment, den man von außen gesehen hätte. Es war leiser. Fast unscheinbar. Ein Gefühl von Leere. Ein inneres Wissen, das sich nicht mehr dauerhaft wegschieben ließ.

Ich hatte gelernt zu funktionieren. Aber ich hatte vergessen zu sein.

Ich werde den Moment nicht vergessen, in dem ich mir erlaubt habe, wirklich hinzuschauen. Nicht mit einer Analyse. Nicht mit einer Technik. Nicht mit dem Kopf, der sofort verstehen und einordnen will.

Ich habe aufgehört, mich zu erklären. Und angefangen, mich wahrzunehmen.

Was ich fand, war nicht angenehm. Aber es war wahr. Ich sah ein inneres Bild von mir selbst. Einen Kern, den ich nicht kannte und trotzdem sofort erkannte. Und um diesen Kern herum: Schichten. Schutz. Strategien. Anpassung. Funktionieren. Eine Mauer aus allem, was mich einmal getragen hatte.

Um zu passen. Um dazuzugehören. Um nicht zu viel zu sein. Um nicht zu wenig zu sein. Um nicht aufzufallen. Um sicher zu bleiben.

Das Schwierige war: Diese Schutzmechanismen waren nicht falsch.

Sie hatten mich geschützt. Sie hatten mir geholfen, durch Situationen zu kommen, in denen ich Schutz gebraucht hatte. Wie sollte ich gegen etwas kämpfen, das mir einmal geholfen hatte zu überleben, zu bestehen oder weiterzugehen?

Als Coach kannte ich Methoden, Modelle und Werkzeuge. Ich kannte innere Antreiber. Glaubenssätze. Musterarbeit. Biografiearbeit. Ich wusste, wie man fragt, sortiert und reflektiert.

Und trotzdem fühlte sich vieles an dieser Stelle falsch an.

Ich wollte meine Schutzmechanismen nicht ausmerzen. Ich wollte mich nicht optimieren. Ich wollte nicht gegen mich arbeiten, nur weil ein Teil von mir heute nicht mehr hilfreich war. Denn dieser Teil war nicht mein Gegner. Er war alt. Er war geprägt. Er war vielleicht zu schnell geworden. Aber er hatte eine Funktion.

Also stellte sich eine andere Frage. Nicht: Wie bekomme ich das weg? Sondern: Was schützt es? Wozu ist es da? Und welche neue Aufgabe könnte diese Energie heute übernehmen?

Nicht wegmachen. Nicht überschreiben. Umwandeln.

Viele Wege führen in die Vergangenheit. Sie fragen nach dem Warum. Nach dem Ursprung. Nach dem, was damals passiert ist. Das kann wichtig sein. Aber mir fehlte etwas Entscheidendes.

Was passiert jetzt?

In diesem Moment. In dieser Reaktion. In diesem Körper. In diesem inneren Bild. Und was mache ich mit dem, was ich erkannt habe, wenn ich nicht mehr nur verstehen, sondern anders mit mir umgehen will?

Aus genau dieser Lücke entstand die SystemAlchemie. Nicht am Schreibtisch. Nicht aus Theorie. Sondern Schritt für Schritt aus meinem eigenen Weg. Langsam. Mit Rückschritten. Mit Momenten, in denen gar nichts leicht war. Aber ohne inneren Kampf.

Ich habe meinen Schutzmechanismen keine neuen Aufgaben befohlen.

Ich habe sie angesehen. Erkannt. Benannt. Geprüft, was sie schützen. Und dann begonnen, ihre Energie neu auszurichten. Nicht gegen mich. Sondern mit dem, was in mir bereits da war.

Mit der Zeit veränderte sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht magisch. Nicht, weil ich beschlossen hatte, ab jetzt anders zu sein. Sondern weil ich begann, mein inneres System anders zu verstehen.

Ich merkte: Ich bin nicht die Reaktion. Ich bin nicht der Druck. Ich bin nicht das Muster, das gerade anspringt. Ich kann beobachten, was in mir passiert. Und genau dort entsteht ein Raum, den ich vorher nicht hatte.

Aus diesem Raum wurde eine Methode. Aus meinem persönlichen Weg wurde SystemAlchemie. Eine Praxis, die nicht fragt, was an dir falsch ist. Sondern was dein System gerade zeigt, schützt und verändern möchte.

Du hörst auf, der Stress zu sein. Und fängst an, den Stress zu beobachten.

Ich lebe heute näher an meinem eigentlichen Ich. Nicht perfekt. Nicht fertig. Nicht angekommen in dem Sinne, dass es nichts mehr zu entdecken gäbe. Aber bewusster. Präsent. Verbundener mit dem, was in mir wirklich passiert.

Logic | Soul ist aus diesem Weg entstanden. SAM, ALMA, die Kartensets und Workbooks tragen alle dieselbe Frage in sich: Was passiert in dir gerade jetzt? Wozu passiert es? Und was brauchst du, um von dort aus wirklich weiterzugehen?

Nicht irgendwann. Nicht erst, wenn du alles verstanden hast. Nicht erst, wenn du perfekt vorbereitet bist. Jetzt. In dem Moment, in dem du bemerkst, dass etwas in dir reagiert.

SystemAlchemie ist keine Methode gegen dich. Sie ist ein Weg zurück in Kontakt mit dir.

Yana Thomée · Gründerin Logic | Soul · Systemischer Coach

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